Manche Bücher sind so schön, berühren so tief, dass ich am Ende das Gefühl habe, ich muss sie ganz vorsichtig beiseite legen und erstmal durchatmen, das Erlesene überschlafen, bevor ich darüber schreiben kann. Einfach, weil diese Bücher zugleich so zart – so feingewoben – sind, dass sie ungemein zerbrechlich wirken, obwohl sie doch so stark in mir nachwirken. Was als paradoxes Bild ziemlich gut zu meiner Vorstellung von dem Armband aus dreiundreißig schimmernden Perlen passt, das Sharon Dodua Otoos Roman „Adas Raum“ durchzieht.







