Schlagwort-Archiv: Kriminalroman
Das Gesetz der Serie
„Der deduktive Kriminalroman – ein Genre, das sich selbst zerstört„, so ist ein Aufsatz von Kathleen Gregory Klein und Joseph Keller überschrieben, der sich mit einigen Eigenheiten der klassischen Kriminalerzählungen beschäftigt. Mir scheint jedoch diese These sehr viel zutreffender, wenn … Weiterlesen
Die erste Stimme
Da ich immer mal wieder gefragt werde, was ich denn schreibe, ich jedoch der Ansicht bin, meine Texte können viel besser für sich selbst sprechen als ich für sie, gibt es heute eine weitere Leseprobe – und zwar den ersten … Weiterlesen
Kategorisches
Mein Blog ist noch dabei, sich zu entfalten. Gestern habe ich die Kategorie Schreibkram, in der neben allerlei „Autorengedanken“ vor allem Notizen zu ausgelesenen Büchern aller Art versammelt sind, um die Artikel aus meinem alten Blog ergänzt, heute kommt mit … Weiterlesen
Warum „Stimmengewirr II“?
Stimmengewirr ist der Titel meines zweiten Romans, der 2006 bei Leda erschien. Darin geht es um Multiple Persönlichkeiten – eines meiner Lebensthemen und zugleich, wie ich finde, etwas, zu dem dieser Titel hervorragend passt. „Stimmengewirr“ war und ist zudem der … Weiterlesen
Beklemmende Logik
Wenn Sie beim Krimi nur interessiert, wer’s war und bestenfalls noch auf die (Ermittlungs)Technik schauen, ist Der Kameramörder von Thomas Glavinic vermutlich nichts für sie. Aber wenn Sie von Kriminalliteratur mehr erwarten als spannende Unterhaltung und "er ist ein Soziopath/Psychopath/verrückt" nicht … Weiterlesen
Unzuverlässiges
Es wiegt mit seinen 123 Seiten kaum mehr als ein dickerer Brief, aber Sébastien Japrisots Falle für Aschenbrödel hat es in sich: Klassischer Krimi trifft auf prototypischen Thriller, und am Ende bleibt man als Leser atemlos bis tief verunsichert zurück.
Strukturschwache Schönheit
Es ist gar nicht so, dass ich zur Zeit nur lesen würde. Aber über alles andere kann ich gerade schlecht schreiben – was auf Jurysitzungen passiert gehört genauso wenig hierher wie Beerdigungsberichte. Heute beendete ich Anne Chaplets Schrei nach Stille. … Weiterlesen
Nicht überzeugend
Nach all den deutschsprachigen Debüts in Sachen Kriminalroman bin ich nun lesetechnisch sozusagen im Reich zwischen den Jurys angekommen, in dem ich mir meine Lektüre vorübergehend zweckfrei wählen kann. Papierne Reisebegleitung nach Wiesbaden, wo am Wochenende die Debüt-Jury tagte, war … Weiterlesen
Von Agatha bis Zoe
Endlich. Endlich hat mir mal wer erklärt, warum ich ewig diese elenden Probleme mit der Kriminalliteratur hatte und teils noch habe: Agatha Christie ist schuld. Und Zoe Beck hat’s erklärt. Schade nur, dass das entsprechende Zeit-Spezial (ja, ich weiß auch, … Weiterlesen
Zu simpel gedacht?
Im Grunde genommen ist es ein Standard wie der Eckball im Fußball: Viele Thriller wie auch Kriminalromane setzen die (personale) Perspektive des Täters eingestreut in die (personale/n) Perspektive/n des Ermittlers/nächsten Opfers/der ‚eigentlichen Hauptfigur‘ zur Spannungserzeugung ein. Leider nervt mich genau … Weiterlesen