Wozu Krimis?

Das frag ich mich manchmal, und ich frag’s mich als Leserin mindestens so häufig wie als Autorin. Weil die Gewalt überall zu finden ist und der Tod zu allen kommt, das wär eine Antwort. Und weil man sonst Familiensagas schreiben müsste, denn Familien sind wohl der „Tatort“ schlechthin … z.B. bei Britt Reissmann oder auch bei Maeve Carels.
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Unter Vielen

Kein Publikum ist wie das andere, und damit muss ja jede Lesung anders sein. Und dann gibt es diese raren, besonderen, ganz anderen Lesungen – wie gestern Abend in Oberhausen, zu Gast bei Kaleidoskop, die sich der Selbsthilfe (& Öffentlichkeitsarbeit) zum Thema Multiple Persönlichkeiten verschrieben haben. Und damit war es eine Lesung „unter Vielen.“
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Lesen & Stolpern

Das könnte zu den neuen Risiken gehören, wenn es um Mobilebooks geht. Wer schon Schwierigkeiten hat, beim Herumlaufen zu telefonieren, der sollte die Finger davon lassen. Für alle andern gilt: Ausprobieren. Natürlich am liebsten mit meinen Texten …
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Verschwörungstheorien

Ein klein bisschen Alltag ist zwischen Umzugskartons und Farbeimern bereits wieder eingekehrt: Mein DSL funktioniert nach zig Anrufen bei der Störungsstelle dank eines Außendiensttechnikers einwandfrei und ich habe ein Buch zuende gelesen- nämlich Sam Bournes Die Gerechten.
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Habe fertig :-)

Während die Welt um mich herum in atemloser EM-Stille versank, hab ich die Rohfassung meines neuen Romans beendet. Und obwohl ich genau das vorhatte – mit Beginn der Theaterferien und damit der ‚heißen Phase‘ des Umzugs fertig zu werden – sitze ich jetzt hier am Rechner und kann’s kaum glauben.
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Berückende Körpersprachen

Noch ein Mal können Sie das sehen, was ich gestern endlich erleben durfte – nämlich Die Kinder , ein Ballett von Christian Spuck nach Edward Bonds gleichnamigen Stück. Selbst, wenn Sie dafür anreisen oder eine Familienfeier verschieben müssten, es lohnt sich allemal.
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Oh wie schön ist Wunderland

Nein, ich meine jetzt nicht das 3:2 der Türkei heute abend. Sondern "Alice", die Roland-Schimmelpfennig-Dramatisierung von Lewis Carrolls (Kinderbuch)Klassiker. Inszeniert hat es Viktor Bodó und das ist wörtlich zu verstehen, denn der Ungar hat nicht ’nur‘ Regie geführt, er hat auch die Bühne zugleich offen mit Blick bis auf die Hinterbühne und abgründig, voller Falltüren und magischer Möglichkeiten gestaltet. 
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Noch’n Thriller

Bin ich grad mäkelig oder im Lauf der Zeit immer anspruchsvoller geworden? Hat sich mein Geschmack geändert oder kann man sich ein Genre überlesen? Nein, halt, so schlimm ist es ja nicht. Genau wie Alex Barclays Schattenturm … schlecht ist das Buch auch nicht. Aber ich hatte auf etwas besseres gehofft.
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Shakespeare hoch drei

Manchmal bin ich heilfroh, dass ich kein bezahlter Kritiker bin. Denn obwohl ich mich heute abend beim ersten Teil "Shakespeare – Three in One" keinesfalls gelangweilt hab, würd ich doch keine regelrechte Kritik drüberschreiben wollen. Warum nicht? Ganz einfach:
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Barock’n’Roll

Können Heuchler rot werden? Oder verbergen sie sich vielmehr im gediegenen Sepia, das entsteht, wenn Natriumdampflampen (hingen früher über jeder Straßenkreuzung) eingesetzt werden und alle Farben verlöschen? Diese und andere Fragen drängten sich mir in der gestrigen Tartuffe-Premiere im Essener Grillo-Theater auf.
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