Reise mit Hindernissen

Die Anreise war suboptimal: Die Automaten im Essener Bahnhof mochten meine Bahncard nicht. Dann kam nur der halbe Zug und war mithin doppelt so voll. Auf dem Rückweg war der Zug komplett, bloß leider 45 Minuten zu spät. Aber alles dazwischen, vor allem die Lesung zum 30. Geburtstag des Notrufs für vergewaltigte Frauen in Köln, war die Reise mehr als wert.
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Kuscheln und Streiten

Das sind, neben dem Genuss von Kablejaukonfekt, wohl die Lieblingsbeschäftigung des Pinguin-Trios in Ulrich Hubs Theaterstück "An der Arche um Acht", das Katja Lillih Leinenweber auf die Bühne der Casa brachte. Mittenrein platzt diese hektische Taube mit der Nachricht, dass Gott die Sintflut und ihnen zwei Arche-Tickets schickt …
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Das Tier, das Verse macht

So könnte man Shakespeares Menschenbild auf den Punkt bringen. So ließe sich auch David Böschs Premiere von "Was Ihr Wollt" im Grillo-Theater auf den Punkt bringen. Leider hat er damit streckenweise Probleme – all die Bilder, Lieder, die Einfälle, Zoten, Pointen, die Mätzchen und so weiter – auf einen Punkt zu bringen. Was niemand davon abhalten sollte, sich diesen Abend anzuschauen.
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Worte für Bilder

… speziell solche zur Ausstellungseröffnung vorige Woche haben z.B. die Werdener Nachrichten gefunden. Leider hat der Online-Autritt der Zeitung schon seit einer Weile ein Problem, also tipp ich zumindest ein paar Passagen des Artikels ab … also, los geht’s: Farbrausch am Iländer Weg
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Spektakulär und doch Alltag

Eigentlich mag ich keine Polizeiromane. Bis ich Leichensache, den ersten Kriminalroman von Norbert Horst las und begeistert war – da ging’s nicht um Superbullen oder Serienmörder, da ging es um einen mehr oder weniger (un)sympathischen Menschen namens Konstantin Kirchenberg, der bei Polizei arbeitet, wie andere Menschen Bäcker; Beleuchter oder Baggerfahrer sind. Und darauf hatte wohl nicht nur ich gewartet …
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LeseLust?

Reisen bedeutet bei mir auch immer (noch mehr) lesen. Auf der letzten Reise – ich war bis gestern in Straßburg – war’s u.a. Weiße Nacht von Asa Larsson. Tja, und da kam mir dann der Gedanke, dass das Lesen, isb. von Krimis und Thrillern, doch mehr mit Sex zu tun hat, als man auf den ersten Blick ahnen mag …
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Schlammschlachten

Die Theaterpause ist vorbei. Klassisch begann am Essener Grillo-Theater die neue Saison – nämlich mit der Orestie von Aischylos, inszeniert von Roger Vontobel.Wobei die Frage wäre, was heißt hier Inszenierung?
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Einerseits/Andererseits

Nun hab ich also Das rote Licht des Mondes zuende gelesen. Kurz gesagt: Wenn Sie auf historische (Kriminal)Romane stehen und Filme wie "Eyes Wide Shut" mögen, werden Sie Silvia Kaffkes Roman mögen. Wenn Sie dagegen mit Kulten, Sekten, rituellem Missbrauch  nichts zu tun haben wollen, lassen Sie’s womöglich besser bleiben.Und wenn Ihnen weder das eine noch das andere was sagt?
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Geschichte schreiben?

Historische Romane sind derzeit voll im Trend, vor allem, wenn es sich dabei um Kriminalromane handelt. Mein Ding ist das nicht, weder lesend noch schreibend. Denn ich weiß nicht, wozu das gut sein soll … und mir scheint, leider kommt dabei selten was Gutes heraus.
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Tatort Familie

Jetzt aber: Auf zum zweiten Beispiel für den "Tatort Familie", nämlich auf zu Maeve Carels und ihren Romanen. Okay, ihrem aktuellen Roman, denn über alle zu schreiben, würde den Rahmen eines Blogg-Eintrages bei weitem sprengen. Zur ewigen Erinnerung ist der Titel ihres aktuellen Buches, und eins kann man gleich festhalten: Für Weicheier, Familienidylliker und Anhänger der Political Correctness in allen Lebenslagen ist das nichts. Und das ist verdammt gut so.
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