Kategoriearchiv: Schreibkram

Too much happiness

Nach und nach mache ich mir selbst die Freude, mich quer durch Alice Munros erfreulich umfangreiches Werk längerer und kürzerer Erzählungen zu lesen. Vor wenigen Tagen beendete ich auf dieser „Lesereise“ den Band Too Much Happiness aus dem Jahr 2009.

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Auktorialer Leser?

Zu den schönsten Seiten des Sommers gehört es für mich, Zeit zum Lesen zu haben. Selbst für die dickeren Schwarten, die mir im Alltag, wo ich ja nicht nur zuhause, sondern auch unterwegs lese, schlicht zu schwer sind. Till Raethers … Weiterlesen →

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Andere Umstände

Sex & Subterfuge – zu deutsch in etwa: „Geschlecht und List“ – betitelte 1982 Eva Figes ihre Untersuchung zu englischen Schriftstellerinnen vor 1850. Ich habe endlich die Zeit gefunden, den schmalen Band über die anderen Umständen, unter denen Schrifstellerinnen einst … Weiterlesen →

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Die Kunst des Geheimnisses

Ich fürchte, abgesehen von der Tatsache, dass ich sie zufälligerweise nacheinander las und sie beide in einer Hauptstadt spielen, gibt es keine Verbindung zwischen Sarah Kuttners Erfolgsroman Wachstumsschmerz und  Im Café der verlorenen Jugend von Novelpreisträger Patrick Modiano.

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Die Kunst des Dramas

Was Theaterdramaturgen den ganzen Tag machen, gehört angeblich zu den bestgehüteten Geheimnissen an deutschen Bühnen und ist Laien oftmals völlig schleierhaft. Gut, irgendwie erarbeiten sie zusammen mit dem Intendanten den Spielplan und die Texte in den Programmheften (oder was davon … Weiterlesen →

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Ausgelesen

Während die Zeit nur allzu of rast, haben Bücher zumindest gelegentlich die Tendenz, sich zu stapeln. Das gilt in meinem Fall nicht nur für die noch gänzlich ungelesenen oder bestenfalls angefangenen Werke, sondern auch für so manches ausgelesene Buch. Und … Weiterlesen →

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Leselust

Warum lesen wir Menschen – nicht nur Fahrpläne, Gebrauchsanweisungen und meinethalben Zeitungen, sondern auch und vor allem erfundene, erdachte Geschichten? Was macht den Reiz einer solchen aus – die ja eigentlich nur existiert, weil sie so und nicht anders geschrieben … Weiterlesen →

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Rule Britannia

– jedenfalls galt und gilt das in Sachen Kriminalromane trotz Schwedenkrimis & Co. nach wie vor. Wo sonst gäbe es so viel Gelegenheiten für den Adel, sich als Täter, Opfer oder Detektiv exzentrisch nützlich zu machen? Das verbindet auch die … Weiterlesen →

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Gewagte Kreuzung

Als hätten sich Isaac Asimov, Raymond Chandler, Dashiell Hammett und Stanislav Lem zusammengetan, um George Orwells 1984 neu, von heute aus zu denken und zu schreiben – so liest sich für mich Tom Hillenbrands grandioses Drohnenland. 

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Poetische Prosa

Dass Eva Figes eine Erzählerin der ganz besonderen Art war, ist mir seit der Lektüre ihres höchst ungewöhnlichen Romans Nelly’s Version klar. Dort ist es der Kontrast zwischen der Präzision, mit der die gedächtnislose Ich-Erzählerin soziale Konventionen aufs Korn nimmt, … Weiterlesen →

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