Etwas Geduld – hier entsteht in Kürze mein neues Weblog.
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Etwas Geduld – hier entsteht in Kürze mein neues Weblog.
Nicht wahr, das Wort allein ist schon ein bisschen merkwürdig. Feminsmus hin, Emanzipation her, Klassiker, das sind Männer. Schließlich haben sie über Jahrhunderte hinweg bestimmt, was kanonisiert wurde. Und was gültig ist. Und dabei diverse Mythen und Märchen begründet. Wie die Sache mit der Weiblichkeit – von wegen der Natur der Frau, die sich im Kinderkriegen verwirklicht. Verrückt, was Menschen jedwedes Geschlecht glauben. Bis dann mal wer daher kommt, und die Sache ganz genau unter die Lupe legt. Wie Betty Friedans „The Feminine Mystique„. Übrigens ein Klassiker der modernen feministischen Literatur … Weiterlesen
Was fängt als Wissenschaftsshow amerikanischen Stils an, setzt sich als Videoinstallation mit Schauspielern fort, hat ein glasfasererleuchtetes Riesenhirn auf der Bühne und endet im Völkermord Ruandas? Clockwork Orange – in der Inszenierung von Hermann Schmidt-Rahmer, die gestern im Essener Grillo-Theater Premiere feierte.
The Burning Wire von Jeffery Deaver war genauso wenig mein erster Roman dieses Autors wie Django Unchained mein erster Quentin Tarantino. Beide Künstler sind obendrein auf ihre Art Wiederholungstäter: Deaver hat nicht nur eine ganze Reihe Thriller mit Lincoln Rhyme als Hauptfigur geschrieben, dieser ist auch (mindestens) der zweite, in dem der Profikiller „The Watchmaker“ sein Unwesen treibt. Und Tarantino ist nun mal ein Kinojunkie, schier bessessen von populären bis trashigen Genrefilmen insbesondere der 70er Jahre …
Live in der Dampfe konnten vielleicht 40 Menschen den ersten Talk bei Radio Essen miterleben. Es ging um die Frage „Wie sicher ist Essen?“ und wer nachträglich wissen möchte, was für Fragen Anna Bartl und Christian Pflug an mich als Krimiautorin hatten und was mir dazu eingefallen ist, der kann das hier nachhören. Einfach nach unten scrollen (sich nicht weiter bei den zumeist dummen Gesichtern aufhalten, die ich auf den Fotos mache ;-)) und dann die Audiodatei nach Interviewpartner und/oder die gemeinsame Schlussrunde auswählen. Viel Spaß!
… ist ein Zitat aus Anne Leppers Stück Käthe Herrmann, das ich mir am letzten Wochenende in Wuppertal zu Gemüte führte. Und das nach dem Schock, den der wirklich elende Zustand des Schauspielhauses Wuppertal in mir als Ortsfremder auslöste – von außen sieht es wie wie eine von Anfang an verhasste und deshalb heruntergekommene Gesamtschule aus den spätern 60ern aus; die Büros dürfen wohl wegen Brandgefahr und die große Bühne nebst Foyer aus Gründen der Baufälligkeit nicht mehr betreten werden. Also spielen sie in der Unterbühne, einem düsteren, bunkerartigen Ort (auf sowas stehen ja Jungdramaturgen und -regisseure sonst sehr, hier scheint’s die letzte bespielbare Chance zu sein) ohne nennenswerte Belüftung und mit nur höchst eingeschränkten Beleuchtungsmöglichkeiten. Weiterlesen
Das ist eine polemische und nicht ganz zutreffende Zusammenfassung dessen, was man hauptsächlich sieht, wenn man sich im Essener Grillo-Theater Volker Löschs Inszenierung „Rote Erde“ anschaut – da wird auf der Bühne soviel ‚genebelt‘, dass es zwischendrin an ein Hörspiel erinnert (und man sich fragt, ob dem Regisseur klar ist, dass der Kohlenstaub der Zechen wie auch der Ruß aus den Stahlhütten nicht grad weiß daherkam …). Gut, sehr gut allerdings, dass das Ganze einen ausgesprochenen hörenswerten Text hat.
Es ist schon seltsam: Als Anglistin, Theatermensch und Shakespearefan kenne ich Othello natürlich. Aber so mitreißend, so berührend, so glasklar in Liebe, Wahn und allen anderen Gefühlen wie vorgestern Abend als Ballett im Aalto-Theater habe ich es noch nie gesehen. Weiterlesen
Erfreulich: Auch nach über 6 Jahren gibt es immer wieder neue, interessante und spannende Veranstaltungen mit dem Stimmengewirr – diesmal, d.h. gestern, in Berlin an der Universität der Künste.