Geheimnisse

In Cornelia Travniceks Pegasus-Bericht im Literaturcafé gibt’s diesen besonderen, ehrlichen Absatz über die geheimen Hoffnungen junger Autoren. Und der wiederum brachte "mich Mittelalte" dazu, mich der unausgesprochenen Hoffnungen zu erinnern, mit denen ich mich in das Abenteuer Schreiben & Veröffentlichen stürzte …
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Abgehoben …

… hat der Irseer Pegasus für mich nicht. Und das nicht etwa, weil ich bei dem Autorentreffen, wie die Veranstalter diesen Literaturpreis wegen des schreibwerkstattartigen Prozedere auch nennen, ohne Preis‘ und Ehr‘ blieb. Wie das Ganze sich aus Sicht einer jungen Autorin ausnahm, beschreibt Cornelia Travnicek pointiert im Literaturcafé. An- und Aussichten einer mittelalten Schriftstellerin gibt’s nun hier als Ergänzung.
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Stranger than Fiction

"Truth is stranger than fiction." Ist das eigentlich ein Zitat und wenn ja, von wem stammt es? Oder ist es schlicht eine dieser seltsamen Wahrheiten, die zugleich banal sind? Okay, es ist auch der Titel eines meiner (älteren) Bilder und zugleich, zumindest in Teilen der Titel eines Films von Marc Forster, in dem Emma Thompson eine Autorin mit Schreibblockade spielt.
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Schlafen und Singen

Die Uraufführung einer Oper denkt man sich normalerweise mit rotem Teppich, großen Roben und ebensolchen Lüstern. Außer man denkt an Stockhausen & co., dann tragen alle schwarze Rollis und blicken ernst. Kinderopern dagegen erblicken das Bühnenlicht der Welt morgens. Aufwachen mit Gesang, so kann’s auch gehen.
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Alles ganz harmonisch

Ein Traum, hinter dem jede Menge Arbeit steckte, bevor der traumhafte Erfolg kam, das waren die Comedian Harmonists. Ähnliches dürfte für die Darsteller in der Essener Inszenierung des gleichnamigen Stücks gelten.
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Ein echter Kick

Grau, schwarz, unwirtlich, fast abweisend: So präsentiert sich die Bühne, die Karoline Zorbas für die Essener Inszenierung von Andreas Veiels & Gesine Schmidts Dokudrama "Der Kick" geschaffen hat. Grau, blau und überraschend rot die "Uniformen" aus Rolli, Jeans & gesprühten Springerstiefeln, mit denen Ernst Herlitzius die Schaupieler hinausschickt vor die schwarze Wand, auf die graue Podesterie, Bild einer trostlosen Welt.
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Leer. Aber gar nicht öd.

Die Mini-Lesereise letzte Woche war zugleich Mini-Recherchereise. Und da ich mir Leer für meinen neuen Romans  vordringlich aus landesbank- und müllverwertungstechnischen Gründen und nach einem einzigen „nächtlichen“ Lesungsbesuch 2006 ausgesucht hatte, war ich im Vorfeld bang: Was, wenn sich bei Tageslicht herausstellte, Leer und ich, das passt gar nicht?

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E oder U? Hauptsache gut!

Deutsche mögen Schubladen. Das ist zwar auch eine solche, aber mal ehrlich: Wer außer Deutschen beharrt auf die Unterscheidung zwischen E- und U-Kultur? Dabei kann Geschmack so einfach sein – stets das Beste, lautete Oscar Wildes Maxime. Für mich und meinen Lesestoff gilt dagegen in Anlehnung an einen Titel Almodovars: Fessle mich!
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Arme Dichter & Denker

"Schreiben macht arm", titelt Gabriele Bärtels in der ZEIT und ich reib mir verwundert die Augen. Klar, das kenn ich. Ich schreibe, also bin ich arm. Aber bislang dachte ich, das liegt wahlweise an meiner Ausrichtung (Belletristik/Fiktion) oder gleich an mir.
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Kurz davor: Krefelder Krimitage

Manche Ereignisse werfen Schatten voraus. Und manchmal landet man selbst unverhofft im Licht. Zu kryptisch? "Weiterlesen" anklicken und selber meinen Namen noch vor dem einer bestsellenden Kollegin lesen. (jaaaa ich bin manchmal eitel! ;-)) 
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