Jahr und Tag

Gestern vor einem Jahr war es so weit: Die Türen wurden in Reutlingen uraufgeführt. Ich war dabei und kam mir vor wie ein Vater im Kreißsaal, denn abgesehen vom Schlussapplaus, zu dem man mich auf die Bühne holte, saß ich ja nur im Publikum …

Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Theater | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

Heute keine Schlachtplatte

Im Theatercafé dürften sie jetzt feiern, denn gelaufen ist sie allemal, die Premiere der "Schlachtplatte", wie man schon Shakespeares Titus Andronicus gern zu nennen pflegt. Doch in Essen gab’s heute Anatomie Titus Fall of Rome, also die Fassung von Heiner Müller. Und das ohne mich.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Theater | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Verpasstes & andere Gelegenheiten

Tja, wenn Sie gestern nicht im K14 in Oberhausen waren, können Sie nicht wissen, wie gut die Lesung und vor allem das Rahmenprogramm samt Currywurst war … doch die nächste Lesung kommt bestimmt. Anders sieht das oft im Theater aus: Wer wer weiß schon, wie oft z.B. "Der Kick" noch auf dem Abendspielplan der Casa stehen wird?
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Theater | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Das Ende und die Spannung

Krimis werden, genau wie Thriller, traditionell der Spannungsliteratur zugerechnet. Oft werden beide Formen miteinander verknüpft, wie z.B. in Valerie Wilson Wesleys Remember Celia Jones. Die Privatdetektivin als Ich-Erzählerin sucht darin nicht nur den Mörder ihrer einstigen besten Freundin (Krimi-Muster à la "Whodunnit"), sie gerät am Ende auch ins Visier des Mörders (Thrillerspannung à la "überlebt sie’s?").
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Erwartungen, Überraschungen und ein Clown

Als ich gestern zum Theater lief, um mir die nächste Premiere zu gönnen, dachte ich noch, wie schön, dass ich diesmal so gar nichts über das Stück weiß. "Fucking Amal" sagte mir so viel wie der Name des Autors Lukas Moodysson: nichts. Dabei hätte der schwedische Klang von letzterem mich darauf bringen können, dass das ein Irrtum ist.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Theater | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare

Immerhin

Immerhin drehten sich meine Detailfragen und Überarbeitungsanstrengungen heut nicht nur um Juristendeutsch im Kleingedruckten. Es wäre ja auch gar nicht zulässig gewesen, meinen Text für den MDR-Literaturwettbewerb allzu klein zu drucken, denk ich mir.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Mal wieder Theater

Okay, "Die Heilige Johanna von den Schlachthöfen" ist ganz sicher eines der schwächeren Stücke Bert Brechts. Da hilft selbst die zufällig geschenkte, bittere Aktualität – siehe Nokia, siehe Bochum – nicht, und alle Mühe des Grillo-Ensembles ist vergebens: Spannend, mitreißend wird das Lehrstück über den Kapitalismus so oder so nicht.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Theater | Verschlagwortet mit , , , , , , | 2 Kommentare

Geheimnisse

In Cornelia Travniceks Pegasus-Bericht im Literaturcafé gibt’s diesen besonderen, ehrlichen Absatz über die geheimen Hoffnungen junger Autoren. Und der wiederum brachte "mich Mittelalte" dazu, mich der unausgesprochenen Hoffnungen zu erinnern, mit denen ich mich in das Abenteuer Schreiben & Veröffentlichen stürzte …
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Abgehoben …

… hat der Irseer Pegasus für mich nicht. Und das nicht etwa, weil ich bei dem Autorentreffen, wie die Veranstalter diesen Literaturpreis wegen des schreibwerkstattartigen Prozedere auch nennen, ohne Preis‘ und Ehr‘ blieb. Wie das Ganze sich aus Sicht einer jungen Autorin ausnahm, beschreibt Cornelia Travnicek pointiert im Literaturcafé. An- und Aussichten einer mittelalten Schriftstellerin gibt’s nun hier als Ergänzung.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare

Stranger than Fiction

"Truth is stranger than fiction." Ist das eigentlich ein Zitat und wenn ja, von wem stammt es? Oder ist es schlicht eine dieser seltsamen Wahrheiten, die zugleich banal sind? Okay, es ist auch der Titel eines meiner (älteren) Bilder und zugleich, zumindest in Teilen der Titel eines Films von Marc Forster, in dem Emma Thompson eine Autorin mit Schreibblockade spielt.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen