Archiv der Kategorie: Nachtgedanken
Virtuelles und anderes
Nach der Premiere mit der Online Schreibsprechstunde am Mittwoch, die ein voller Erfolg war und so viel Spaß gemacht hat, dass Klaudia und ich sie auf jeden Fall wiederholen wollen, gab’s heute ein weiteres erstes Mal für mich: meine Lesung … Weiterlesen
Kartenhaus im Wind
Heute war ein Tag, der das Motto „Das Leben ist das, was passiert, während man andere Pläne macht“ unterstrich. Eigentlich war der Plan gewesen, nach dem Arztbesuch (geplant, ohne Corona-Bezug) am Morgen vielleicht doch noch Toilettenpapier zu erwerben, dann mal … Weiterlesen
Alle in einem Boot
Ob wir – die Spezies Mensch – das jetzt dank Corona begreifen: Dass wir nur diesen einen Planeten haben, keinen weiteren auf Ersatz, keine Fluchtmöglichkeit? Und dass es keinen Sinn macht, innerhalb unserer Art, unserer Spezies unterscheiden zu wollen zwischen … Weiterlesen
Frühlingsanfang
An vielen Orten in Deutschland soll’s heute schön gewesen sein, hier in Essen war’s ziemlich grau. Was so gar nicht zum kalendarischen Frühlingsanfang passen will, aber dafür meine Stimmung am Morgen unterstrich.
Nachdenken über die Angst
Über Ängste nachzudenken, sie wahrzunehmen, ihnen aber nicht blindlings nachzugeben, sich nicht von ihnen überwältigen zu lassen – das war und ist essenziell im Umgang mit der PTBS und das tut jetzt, in Zeiten von Covid-19 ebenfalls not. Denn eigentlich … Weiterlesen
Gedankentreiben
Draußen vorm Fenster treiben schon fast den ganzen Tag die Schneeflocken vorbei. Drinnen sitze ich und im Kopf treiben meine Gedanken nicht vorbei, sondern herum. Im Kopf beantworte ich Mails, die ewig schon der Antwort harren, in Gedanken rufe ich … Weiterlesen
Neujahrsgedanken
Ein wenig absurd ist es ja schon: erst feiern rund um den Globus Millionen Menschen mit Blick auf die Uhr das Ende des alten Jahres, um dann den Beginn des neuen solchen mit Feuerwerk zu feiern. Alles starrt in den … Weiterlesen
Zettelwirtschaft I
Schon viel zu lange ist es her, dass ich die letzten Seiten in Siri Hustvedts Essaysammlung „What Are We?“ las. Ob mir die vielen Klebezettel, mit denen ich meinen Weg durch die letzten Essays markierte, noch etwas sagen werden? … Weiterlesen
Ironie
Schweißgebadet erwache ich aus einem wirklich wilden Traum, weil der Wecker klingelt. Benommen tappe ich in die Küche und stelle auf dem kurzen Weg fest, verdammt, rechts hinter der Stirn überm Auge meldet sich leise pulsierend, aber deutlich drängend die … Weiterlesen
What are we? (II)
Eine Auffälligkeit in der Essaysammlung „What are we?“ ist, dass Siri Hustvedt immer wieder auf Multiple Persönlichkeiten (auch DIS genannt) zurückkommt. Ihr geht es dabei zumeist um Vergleiche mit kreativen Prozessen beim Schreiben bzw. um das Verständnis anderer, selbst erfahrener, … Weiterlesen