Schlagwort-Archiv: Essen
Ach du „Schreitze“
Das ist das Stichwort, das Alfred Jarry bereits vor geraumer Zeit seinen Ubu als Zeichen zum Königsmord wählen ließ. Absurdes Theater über einen Tyrannen war die Folge, "ach du Schreitze" wäre da eine zu harmlose Reaktion. Das dachte wohl auch … Weiterlesen
Dies und das und jenes auch
Bevor dieser bloggschreibschwache März sich ganz im April verliert, wenigstens noch eine Nachricht aus – tja, woraus eigentlich? War anderweitig beschäftigt und bin es noch, dazu schmerzgehandicapt (in meinem Fall macht es leider jede Menge Sinn, dass das Wort "Handicap" … Weiterlesen
Hinkend
Spanische Inquisition und modernen Überwachungsstaat in eins zu setzen, das kann man machen. Und wenn man das macht, mag die leere Bühne zu recht von der über ihr hängenden, riesigen, senkrechten Fläche, die mal Spiegel, mal durchsichtiger Schleier, meist aber … Weiterlesen
Kuscheln und Streiten
Das sind, neben dem Genuss von Kablejaukonfekt, wohl die Lieblingsbeschäftigung des Pinguin-Trios in Ulrich Hubs Theaterstück "An der Arche um Acht", das Katja Lillih Leinenweber auf die Bühne der Casa brachte. Mittenrein platzt diese hektische Taube mit der Nachricht, dass … Weiterlesen
Hätte schlimmer kommen können
Ach ja. Als Anatomie Titus Fall of Rome hier in Essen im Februar Premiere hatte, musste ich passen. Gestern hab ich’s nachgeholt und nun sitz ich hier mit meinen Gedanken und Eindrücken. Fang ich doch mit dem besten an, was … Weiterlesen
JugendTheater
Bin ich zu jung, zu alt, zu kinderlos oder warum berührte mich so wenig an Nuran Calis‘ Bearbeitung von Frank Wedekinds Frühlings Erwachen? Über weite Strecken war’s schlichtes Jugendtheater – Theater von (Berufs)Jugendlichen für eben solche. Nun ist es wichtig … Weiterlesen
Sperrholzig
Bislang hat mir noch niemand erklären können, warum man in Essen den seltsamen Ritus von zwei Premieren an einem einzigen Wochenende pflegt. Gestern kam mir der Verdacht, dass man womöglich so die zweite Premiere, die in diesem Fall auch noch … Weiterlesen
Familienbande
Ein rotes Viereck, fast quadratisch, dank weißer Begrenzungslinien rechts und links erinnert es ein bisschen an einen Tenniscourt, ganz hinten eine riesige Leinwand, dazwischen leerer Raum – so sieht Theben in Essen aus, so hat Dirk Thiele die Bühne für … Weiterlesen
Erwartungen, Überraschungen und ein Clown
Als ich gestern zum Theater lief, um mir die nächste Premiere zu gönnen, dachte ich noch, wie schön, dass ich diesmal so gar nichts über das Stück weiß. "Fucking Amal" sagte mir so viel wie der Name des Autors Lukas … Weiterlesen