Kategoriearchiv: Schreibkram
Die Hauptstadt
Schwer zu sagen, was ich davon halte. Es war weitgehend unterhaltsam zu lesen, und wo es geschwätzig wurde (was bei den meisten Romanen in der Klasse über 400 Seiten leicht der Fall ist), konnte ich mir querlesend behelfen. Vieles ist … Weiterlesen
Zeitkapsel
Ich weiß nicht mehr genau, welcher Theoretiker des 20. Jahrhunderts sagte, dass Kriminalliteratur Zeitkapseln erschafft. Aber jedes Mal, wenn ich einen klassischen Kriminalroman lese, finde ich die These bestätigt. Das gilt aufs Schönste auch für Ngaio Marshs „Opening Night“, dessen … Weiterlesen
Ziemlich beste Krimis
Polizistenmord und organisierter Kindesmissbrauch, Online-Hype und Fenstersturz, sowie ein Rabbi, der in Zürich in eine Mordermittlung und dabei auch zwischen die Fronten der drei Buchreligionen gerät – mit diesen Themen beschäftigen sich die Kriminalromane von Monika Geier (Alles so hell … Weiterlesen
Preisgekrönt: Totengräberspätzle
Das erste Mal ist immer was ganz besonderes. Und für den ersten Kriminalroman nicht nur einen Verlag zu finden, sondern hinterher mit einer Nominierung zum Friedrich-Glauser-Preis bestätigt zu bekommen, dass man es „richtig“ gemacht hat, ist überwältigend. Aber zu steigern, … Weiterlesen
Fremd und doch ganz nah
So verhält es sich für mich mit Madiha, der Hauptfigur und Ich-Erzählerin aus Jutta Profijts „Unter Fremden“, der soeben als bester Kriminalroman mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2018 ausgezeichnet wurde: zunächst ist sie eine Fremde, die aus einer fremden Welt geflohen ist. … Weiterlesen
Preisgekrönt: Unter Fremden
Über Jutta Profijts „Unter Fremden“ schrieb ich bereits im November hier im Blog, wo wäre meine Begeisterung über diesen konsequent gedachten, hervorragend erzählten und vor allem so wunderbar geschriebenen Roman auch besser aufgehoben? Nun, ganz einfach: Auf dem Podium bzw. … Weiterlesen
Preisgekrönt: Der King und die Knappschaftskapelle Tremonia
Dass auch Kurzkrimis ganz großes Kino sein können, ist das eine. Dass sie in bester Slam-Manier die Musik der Sprache nutzen, um im Rhythmus des Kings das ‚Ghetto‘ aka die Bergbausiedlung Tremonia vor fiesen Immobilienspekulanten zu retten, ist was ganz … Weiterlesen
Sprachzeichen
Raoul Biltgen ist Schauspieler, Theatermacher, Psychotherapeut, freier Schriftsteller und obendrein Luxemburger, der in Wien lebt. Letzteres gilt auch für seinen Schmidt René, der Maler war und Scherzbold, nun jedoch nicht mehr. Denn: Schmidt ist tot heißt der 2017 bei Wortreich … Weiterlesen
Seltsames und Sonderbares
Alles andere als alltäglich sind die Verbrechen, die die PCU – Peculiar Crimes Unit – in London aufzuklären hat. Alles andere als gewöhnlich ist der Stil von Christopher Fowler, der sie erfunden hat: die Krimiserie um das Ermittlerduo Bryant & … Weiterlesen
Plattfüßig
Hm. So viele Menschen waren eben auf den Straßen unterwegs, im Auto, auf dem Rad und zu Fuß wie ich. Und ich hatte es doch extra angekündigt, dass ich trotz Warnstreik und damit ohne ÖPNV dennoch die heutige Schreibsprechstunde im … Weiterlesen