Theater ? Die Uraufführung von Mischa Bachs Stück »Die Türen« in der Tonne wurde mit Applaus aufgenommen
von Monique Cantré, erschienen im Reutlinger Generalanzeiger am 10. März 2007
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Theater ? Die Uraufführung von Mischa Bachs Stück »Die Türen« in der Tonne wurde mit Applaus aufgenommen
von Monique Cantré, erschienen im Reutlinger Generalanzeiger am 10. März 2007
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So lautet die Überschrift im Generalanzeiger Reutlingens, mit der die Uraufführung der Türen im Theater Die Tonne angekündigt wird.
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Geschafft! Das Marathonwochenende im Schwabenland liegt glücklich hinter mir, zwei knappe Tage Ausruhen vor mir und dann gibt’s mit der Uraufführung der „Türen“ den nächsten richtig, fetten Grund für Lampenfieber …
… und das in mehrfacher Hinsicht, denn dank Unterbrechung durch Klempnerbesuch (immerhin diesmal wohl erfolgreich, was die Heizung angeht! :-)) ging meine erste Version des Textes verloren. Dabei sind die Gefühle und Gedanken zum Probenbeginn in Reutlingen ganz und gar nichts, was man allzu leicht verlieren könnte. Mitzuerleben, wie fiktionale Figuren sich aus der Deckung des Textes wagen, Gedankenkinder Gestalt annehmen und die weitere Gestaltung in die Hände der Regie gelegt wird, das war schon was ganz besonderes.
Nachlese muss nicht immer Autorensache sein. In Reutlingen waren schließlich auch zwei Journalistinnen dabei. Deren Fotos der Veranstaltung hab ich leider nicht zur Hand, doch Kathrin Kipps Gedanken zum "Stimmengewirr" und dem Thema Multiple Persönlichkeiten können auch für sich stehen, finde ich.
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Gestern war es also so weit: In Reutlingen haben die Proben zu „Die Türen“ begonnen. Und ich sitze hier in Essen und warte auf den Klempner …
Das goldene Vliess, die Argonauten, der Verräter Jason und allen voran Medea – das alles könnte durchaus für das Sperrige auf der Bühne und das Monströse im Menschen stehen. In Essen kommt man an dem Stoff kaum mehr vorbei, denn Medea gibt’s gleich zwei Mal und das ist keinmal zu viel …
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Es gibt mich noch. Und nicht nur das. Es gibt auch noch Theater neben dem viel geschmähten Regietheater (was immer das genau sein mag …). So hab ich zumindest die gestrige Premiere von Lessings "Emilia Galotti" in der Casa in Essen erlebt: Ein Theaterabend, wo nichts von den Schauspielern und dem Text (gekürzt, gestrafft und um den Obduktionsbericht Lessings ergänzt) ablenkt, sondern alles dazu und auch zusammengehört. Wie die Musik oder das "schleierhafte" Bühnenbild. Sehr schön. Nur, was ist das mit der Ehre, der Unschuld, dem "nur über meine Leiche" auch in diesem Stück?
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… und zwar auf der Krimi-Couch. Eine weitere Rezension zum Jahresbeginn also – das ist mal eine gute Nachricht. Kostprobe(n) gefällig?
Vorsprechen sind so’ne Sache. Manchmal (wie vor zwei Tagen) laufen sie gut. So richtig gut. Manchmal sind sie peinlich, unangenehm, furchtbar für alle Beteiligten. Und sie sind etwas, das außer dem Regisseur normalerweise grad noch ein Dramaturg oder Assistent mitbekommt. Autoren sind meist nicht dabei … Weiterlesen