Kategoriearchiv: Schreibkram
Glauser-Gratulationen, leicht verspätet
Am letzten Wochenende waren sie der Höhepunkt der CRIMINALE, die dieses Jahr in Darmstadt stattfand: Die Verleihungen der Glauser-Preise für den besten Kurzkrimi, den besten Kinderkrimi, den besten Jugendkrimi, das beste Debüt und den besten Kriminalroman des Jahrs 2022. Ich … Weiterlesen
Generationenbande
Manche Begriffen sind viel benutzt, aber doch von der Bedeutung her etwas schwammig. Generation etwa – wenn man die Bedeutungen „Nachkommen einer/s gemeinsamen Vorfahrin/ens“ und „durchschnittlich Dauer des Intervalls zwischen der Geburt der Eltern und der Geburt ihrer Kinder“ weglässt … Weiterlesen
Spazierbande?
Zurück vom wolkenverhangenen Spaziergang im Wäldchen um die Ecke wartet auf dem Schreibtisch Carsten Henns „Der Buchspazierer“ darauf, von mir erwandert, pardon: beschrieben zu werden.
Viererbande
Richtig elegant sehen die vier Bücher aus, wie sie da so nebeneinanderstehen. Dabei eint die beiden Romane, die Erinnerungen und den Essayband ja nur ein Zufall – nämlich, dass ich sie in den letzen Wochen zuende gelesen habe und jetzt … Weiterlesen
Sinne(n) und Denken (3)
Reichlich spät dran bin ich mit diesem Teil drei, aber ausgerechnet den Teil zur bildenden Kunst und zum Sehen auszulassen bei meinen Überlegungen zu Siri Hustvedts „Living, Thinking, Looking“, das geht gar nicht. Denn auch wenn ich die meisten Künstler … Weiterlesen
Sinne(n) und Denken (2)
Wie versprochen geht es nun weiter mit meinen Gedanken über Siri Hustvedts ‚Übungen‘ (so könnte man das Wort Essay ja auch übersetzen), und zwar zu denen aus dem Themenkreis „Thinking.“
Sinne(n) und Denken (1)
Leider finde ich kein Wort, mit dem ich „musing(s)“ elegant und ohne Umschweife ins Deutsche übersetzen könnte. So muss ich mein Nachdenken über Siri Hustvedts „Living, Thinking, Looking“ und die Frage, welche Auswirkungen es hat, dass ich diesen Essayband Stück … Weiterlesen
Trotzigkeiten
Ich wüsste gerne, ob andere Menschen sich gelegentlich auch wie trotzige Kinder aufführen, indem sie angesichts ihrer To-Do-Listen und vernünftigen Planungen innerlich mit dem Fuß aufstampfen, die Arme vor der Brust verschränken, heftig den Kopf schütteln und zu sich selbst … Weiterlesen
Ein Stapel Bücher (4)
Esther Kinsky wollte ich schon längst gelesen haben. 2020 kam ich dann dank Olga Tokarczuks Literaturnobelpreis mit „Spiel auf vielen Trommeln“ an eine Übersetzung von Esther Kinsky, Und doch dauert es noch zwei weitere Jahre, bis endlich zum ersten Mal … Weiterlesen
Dazwischen
Gestern Abend beendete ich Eva Figes „The Seven Ages“ und war ganz atemlos, wie gebannt und nur widerwillig bereit, es zuzuklappen und aus den Händen zu legen, nachdem ich es über Monate häppchenweise ausschließlich abends im Bett allein gelesen hatte.