Kategoriearchiv: Theater
Hiphop Subhoch
Und wieder erblickte ein Stück ähm Musik- & Tanz-, jedenfalls ganz sicher nicht Sprechtheater das Bühnenlicht im Essener Schauspielhaus. Critical Mess heißt das Hiphop-Uraufführungswerk, das viel zu viel erklärt und viel zu wenig zeigt.
Gesungenes Elend
„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen“, befand der Philosoph Wittgenstein. Ein viel zu wenig beachteter Satz; die meisten Menschen verfahren lieber nach Karl Valentins Motto „Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem“. Gestern erfuhr ich, … Weiterlesen
Der perfekte Bruch
Im Ballett dreht sich alles um Perfektion, könnte man meinen. Dass das höchstens die halbe Miete ist, weil jede Kunst mehr als Kontrolle ihres Materials braucht, weiß (fast) jeder Tänzer. Doch was tut man mit dem schöpferischen Funken, mit dem … Weiterlesen
Ohrwurm halb rosa
Dass Coppélia ein klassisches Ballett sein würde, liegt angesichts der Tatsache, dass es sich um Musik von Tschaikowsky und eine Choreografie von Roland Petit handelt, auf der Hand. Dass ich dennoch davon so manches wiedererkennen würde, hätte ich nicht gedacht. … Weiterlesen
Vorbei statt zuende
Freitag hab ich’s endlich mal wieder in eine Produktion in der Casa geschafft: Dort feierte Henner Kallmeyers Inszenierung von Die fetten Jahre sind vorbei nach dem gleichnamigen Film von Hans Weingartner Premiere. Die erste Stunde macht als Komödie zwischen Klamauk … Weiterlesen
Bad Hair, Good Music
Das wäre eine Formel, auf die man die Essener Inszenierung (die wenigstens teilweise aus Krefeld übernommen wurde) von "Shockheaded Peter" bringen kann. Was ja generell zum Genre ‚Junk Opera‘ passt … aber, mal ehrlich, welcher Theaterzuschauer, der Willi Haselbek & … Weiterlesen
Spät dran
… bin nicht nur ich mit meinen Gedanken zur Premiere von „Die kleine Meerjungfrau“, denn die fand bereits am Sonntagnachmittag im Essener Grillo-Theater statt. Spät dran ist in mancher Hinsicht auch die Inszenierung, die vom teils hübschen, hauptsächlich aber extrem … Weiterlesen
Prinzessinnen
Wie’s wohl wäre, wenn "Die zweite Prinzessin" in der Inszenierung von Katja Lillih Leinenweber die erste Theatererfahrung eines (Kinder)Lebens ist? Bestimmt schön. Und ein bisschen gefährlich auch: denn davon wollen bestimmt nicht nur Erwachsene, sondern erst recht Kinder MEHR!
Lustig oder?
Die Premiere hab ich zwangsverpasst, da ich mich letzten Samstag mit meinen Autorenkollegen auf einer anderen Bühne herumtrieb: "Jede Menge Kohle", die sogenannte Aussteigerkomödie nach dem gleichnamigen Film von Adolf Winkelmann, wurde in der Bühnenfassung von Caroline Stolz und Carola … Weiterlesen