Nahreisen (3)

Am nächsten Tag, unserem letzten in Münster, hatten wir die Qual der Wahl: Allwetterzoo mit Pferdemuseum, gar obendrein noch zum Freilichtmuseum auf der anderen Seite des Aasees oder die Kunstmuseen in der Stadt erkunden?

Da wir bei unserer Ankunft erst die eine Hälfte der Promenade erlaufen hatten, entschieden wir uns, zunächst unserer Umrundung in die andere Richtung fortzusetzen, wobei wir wieder jede Menge Kunst im öffentlichen Raum entdecken durften, und uns dann im LWL Museum die Sammlung der Kunst- und Kulturgegenstände aus rund 1000 Jahren anzuschauen.

Danach zog es uns in die aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum Pablo Picasso. Gezeigt wurde die Sammlung Klewan unter dem Motto „Giacometti, Picasso, Masson, Dubuffet – Grenzgänger der Pariser Moderne“. Passenderweise waren neben den Werken der zuvor genannten hier viele Stücke von Max Ernst, Man Ray, Salvador Dali und René Magritte ausgestellt, was sich für uns, die wir erst kürzlich die kriminell-kunstvolle Serie „This Is Not a Murder Mystery“ gesehen hatten, fast wie ein Wiedersehen anfühlte. War das ein absurder Zufall oder eher ein surrealistischer Gag des Universums? Schön war’s auf jeden Fall.

So wie unsere ganze entspannte Nahreise nach Münster, die zum krönenden Abschluss mit der Fahrt in einem weiteren so gut wie pünktlichen Regionalexpress am nächsten Morgen endete. Und da jede Stunde zwei von diesen pro Richtung verkehren, macht es nichts, dass wir neben Zoo und Freilichtmuseum auch noch die Dominikanerkirche mit der Installation von Gerhard Richter und das Internationale Kinderspielzeugmuseum verpasst haben. Hierher wiederzukommen sollte nun wahrlich kein Problem sein. Gründe gibt es jedenfalls mehr als genug. 🙂

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