Wiederanknüpfungspunkte

Oh. 60 Tage – gut möglich, dass das die größte Schweigelücke in diesem Blog ist. Kein Wort im Advent, kein Bild zum Jahreswechsel. Okay, der fühlte sich in diesem Jahr eher an wie eine Reise im Turboschleudergang einer Industriewaschmaschine. Und doch sind wir alle noch da. Sonst würde ich nicht schreiben und niemand könnte mehr etwas lesen.



Nachaufnahme einer verschrumpelten Kirschtomate auf einem verschneiten Balkon gesehen durch ein rautenförmiges Schmuckelement der Edelstahlbrüstung.
Ein bisschen fühle ich mich wie diese Tomate auf unserem Balkon: aus der Zeit gefallen ….

Keine Angst, ich habe nicht vor, zu rekapitulieren, was in der Zwischenzeit in der Welt um uns geschah. Noch werde ich mich daran machen, meine privaten Höhen und Tiefen zu erzählen. Auf Lunas große Liebe, eine Kurzgeschichte, die im Dezember erschien, werde ich später zu sprechen kommen. Vielleicht finde ich in den nächsten Tagen und Wochen sogar Worte, um über die fortschreitende Demenz meiner Mutter zu schreiben.

Alles, was ich heute schaffen möchte, sind Wiederanknüpfungspunkte, um den Faden weiterzuspinnen, der Ende November im Nichts verrann. Und im Grunde genommen habe ich das ja bereits erreicht.

Morgen werde ich dann etwas über neue und vergessene Bücher schreiben, an denen ich auf die eine oder andere Art beteiligt war:

Über Zweite Chance, das bereits letzten März in der Anthologie MORDsJAHRE erschien, einem Benefizprojekt zugunsten des Weißen Rings. Über das bereits erwähnte Lunas erste große Liebe aus „Winter, Wunder, Lichterfeste“ – immerhin passt das noch in die aktuelle Jahreszeit. Und über Gisa Klönnes neuen, literarischen Roman „Die Liebe, später“, das gerade eben frisch herauskam, und das dennoch von diesen dreien die Geschichte ist, mit der ich die längste Zeit verbrachte.

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